Pastoralverbund

Tagesspruch im Advent

Die Gegenwart bejahen

Wir als Kirche Gottes sind entschlossen, eine Kirche im Aufbruch zu werden. Wir vertrauen darauf, dass Jesus Christus heute nicht weniger als in früheren Zeiten bei uns Menschen ist. Wir wollen unsere Mitmenschen immer tiefer verstehen und die Begegnung mit ihnen suchen. Wir tuen dies, indem wir Chancen und Möglichkeiten schafft, in unserer säkularen und pluralen Gesellschaft zu wirken.

(aus "12 zentrale Aussagen des Zukunftsbildes", Erzbistum Paderborn 2014)

3 Kerzen im Advent

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

Bibeltext: „ Johannes war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.“ (Joh 1,8)

Gedanken zum 3. Avent:
Johannes ist nicht der Messias, und er ist nicht Elija. Aus der Wüste ruft seine Stimme uns zu, dass wir umkehren sollen. Er bereitet uns auf die Ankunft des Herrn vor, damit wir wie die klugen Jungfrauen wissen, wann der Herr kommt. Achten wir auf die Stimme von Johannes, damit wir bereit sind für die Ankunft des Herren, die kurz bevor steht.

 

 

Tagesspruch im Advent


Zeichen sein für die Liebe Gottes zu allen Menschen


Wir als Kirche Gottes vertrauen der Zusage der Liebe Gottes zu allen Menschen. Wir wollen diese Gewissheit einladend vorleben. Daher sind wir solidarisch mit der Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der heutigen Menschen. Das tägliche Leben und Miteinander soll dies erkennen lassen und immer wieder unter diesem Anspruch überprüft werden.

(aus "12 zentrale Aussagen des Zukunftsbildes", Erzbistum Paderborn 2014)

Was war das für ein Fest? Fortsetzung vom 11. Dezember

"Das muss ein sachönes Fest gewesen sein," sagt der kleine Junge. „Nein“, sagte die Mutter heftig. „Es war langweilig. Alle hatten Angst davor und waren froh, wenn es vorüber war. Man mußte den ganzen Tag essen und alle Verwandten kamen oder man mußte sie besuchen. Alle waren froh, wenn es endlich vorbei war!“  Und damit streckte sie ihre Hand nach den Tasten des Fernsehapparates aus.
„Jetzt kommen die Marspiloten“, sagte sie. „Ich will aber die Marspiloten nicht sehen“, sagte der Junge. „Ich will einen Baum, und ich will wissen, was mit dem kleinen Sowieso war“.“ Es war“, sagte die Mutter ganz unwillkürlich, „zur Zeit des Kaisers Augustus, als alle Welt geschätzt wurde.“
Und damit öffnete sie den Deckel des Müllschluckers und gab ihrem Sohn den Stern in die Hand. „Sieh einmal“, sagte sie, „wie alt er schon ist, wie unansehnlich und vergilbt. Du darfst ihn hinunterwerfen und aufpassen, wie lange du ihn noch siehst“. Das Kind gab sich dem neuen Spiel mit Eifer hin.
Es warf den Stern in die Röhre und lachte, als er verschwand. Aber als es draußen an der Wohnungstür geklingelt hatte und die Mutter hinausgegangen war und wiederkam, stand das Kind wie vorher über den Müllschlucker gebeugt. “Ich sehe ihn immer noch“, flüsterte es, „er glitzert, er ist immer noch da“.

(nach Marie Lusie-Kaschnitz)

Fragen Sie sich doch mal in diesen Tagen vor Weihnachten: Was „glitzert“ denn am Glauben und den Gottesdiensten bei mir noch? Was fasziniert mich?

Was war das für ein Fest (Teil 1)

Der kleine Junge hockte auf dem Fußboden und kramte in einer alten Schachtel, aus der er einiges zutage förderte, ein paar Röllchen schmutzige Nähseide, ein verbogenes Wägelchen und einen silbernen Stern.
„Was ist das?“,  fragte er und hielt den Stern hoch in die Luft.
Der Junge stand auf und ging unter die Neonröhre, um den Stern, der aus einer Art von Glaswolle bestand, genau zu betrachten.
„Zeig mal“ sagte die Mutter und nahm dem Jungen den Stern aus der Hand. „Es ist ein Weihnachtsstern“, sagte sie. „Ein was?“, fragte das Kind.
„Etwas von früher“, sagte sie in die Stille hinein. „Von einem Fest“. „Was war das für ein Fest?“fragte der kleine Junge. „Ein langweiliges“, sagte die Mutter schnell. „Die ganze Familie stand in der Wohnstube um einen Baum herum und sang Lieder, oder die Lieder kamen aus dem Fernsehen, und die ganze Familie hörte zu.“
„Wieso um einen Baum?“, sagte der kleine Junge, „der wächst doch nicht im Zimmer“. „Es war eine Tanne, die man mit brennenden Lichtern oder mit kleinen bunten Glühbirnen besteckte und an deren Zweige man bunte Kugeln und glitzernde Ketten hängte. An der Spitze des Baumes befestigte man den Stern. Er sollte an den Stern erinnern, dem die Hirten nachgingen, bis sie den kleinen Jesus in seiner Krippe fanden.“ „Den kleinen Jesus“, sagte das Kind aufgebracht, „was soll denn das nun wieder sein?“
„Das erzähle ich dir ein andermal“, sagte die Mutter, die sich an die alte Geschichte erinnerte, aber nicht genau. Der Junge wollte aber von den Hirten und der Krippe gar nichts hören. Er interessierte sich nur für den Baum, der im Zimmer wuchs und den man verrückterweise mit brennenden Lichtern oder mit kleinen Glühbirnen besteckt hatte. „Das muß doch ein schönes Fest gewesen sein“, sagte er nach einer Weile.

morgen geht es weiter...


Weihnachtsstern

Bildquellenangabe: Jetti Kuhlemann  / pixelio.de,

Bibeltext:
„Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter, da fielen sie nieder und huldigten ihm.“ (Mt 2,10.11a)

Gedanken zum Tag:
Die Weisen kamen aus dem Morgenland und wurden durch den Stern zum kleinen Jesuskind geführt. So führt uns auch Gott und gibt uns viele Fingerzeige, die uns zu ihm führen. Wir müssen sie nur sehen. Nehmen wir uns in der Adventszeit die Zeit, um die Fingerzeige Gottes zu erkennen.

 

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Schriftlesung, Gedenktage, geistlicher Impuls für den Tag

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