St. Bruno

Ehrenamt in Sankt Bruno

Kirche lebt von Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren.
Viele hundert Menschen helfen in unserem Pastoralverbund mit. Darüber freuen wir uns sehr!

Wenn Sie sich ehrenamtlich in Sankt Bruno engagieren möchten, können Sie das auf vielfältige Weise tun:

- zum Beispiel bei der kfd Sankt Bruno in einer Glaubensgemeinschaft, in der Frauen Möglichkeiten finden, ihren persönlichen Glauben zu vertiefen und aktiv am Leben der Kirche teilzuhaben,

- oder in der Caritas durch Krankenbesuchsdienste und Geburtstagsbesuche,

- oder beim Seniorenkreis,

- oder beim Seniorenfrühstück,

- oder als Lektor, Kommunionhelfer und Kollektant in den Gottesdiensten,

- oder als helfende Hand, wenn etwas aufzubauen ist,
  (Weihnachtsbaum, Krippe, Fronleichnamsaltar, usw.)

- oder eine Aktion, die Sie selber ins Leben rufen möchten.

Wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro Sankt Bruno in Soest, Akazienstraße 16:
Telefon: 0 29 21 / 7 33 54,        Fax: 0 29 21 / 7 79 24,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auf Ihre Mithilfe ist das Ehrenamt in unserer Gemeinde angewiesen.

 

 

 

 

 

Unser Pfarrheim finden Sie neben der Bruno-Kirche in der Akazienstraße16, 59494 Soest. Davor befindet sich auch ein kleiner Parkplatz.Pfarrheim St. bruno

 

Es hat mehrere Räume, die den Gruppen unserer Gemeinde zur Verfügung stehen.

 

Herzstück des Pfarrheimes ist der große Gemeindesaal, der nach Bedarf auch in 2 kleinere Räume unterteilt werden kann. Dazu gehört eine komplett ausgestattete Küche mit Geschirr, Spülmaschine, Kaffeeautomat und vieles mehr.

Wenden Sie sich zur Vermietung der Räume an unser Pfarrbüro, Telefon: 0 29 21 / 7 33 54 oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ob die Räume für Sie frei sind, können Sie über über den Terminkalender "Vermietung Saal" im Menü links prüfen.

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu Gruppen und Aktionen in der Sankt Bruno- Gemeinde. Die Oberbegriffe stehen in der linken Spalte.

 

 

 

 

Aussenansicht Brunokirche

Die Architekten Aloys Dietrich und Bernhard Lippsmeier entwarfen die St. Bruno-Kirche. Ein "Zelt Gottes" wollten sie bauen, und dieser Plan ist ihnen gut gelungen.

Der Rundbau steht auf einem verhältnismäßig kleinen Platz, der von drei Straßen u-förmig umschlossen wird. Ein Bau mit einer großen Längsachse, wie sie die alten Soester Kirchen zeigen, war hier nicht möglich. Zudem wollte der Architekt Dietrich nicht mit den großen, bedeutenden mittelalterlichen Gotteshäusern Soests in Wettbewerb treten. So lag es nahe, einen Rundbau zu wählen und wie im Mittelmeer-Raum den Turm vom Baukörper zu trennen und als Campanile - so sagt man in Italien - frei neben die Kirche zu stellen.

Nun könnte man ja behaupten, Rundbauten seien etwas Ungewöhnliches auf dem Gebiet der sakralen Baukunst in Soest und überhaupt in Deutschland. Dies stimmt aber nicht! Gewiss sind Bauten von zentrischer Grundform orientalischen und griechisch-römischen Ursprungs. Das Christentum nahm aber neben der Basilika auch den Zentralaufbau auf, zunächst für Grab- und Taufkapellen, und so kam der Rundbau nach Deutschland. Erinnert sei nur an die achteckige Pfalzkapelle in Aachen, die St. Michaeliskirche in Fulda und an die eigenartige Rundkapelle in Drüggelte (Kreis Soest), die der hl. Grabeskirche in Jerusalem nachgebildet ist.

Die Baumeister legten von Süden nach Norden eine Längsachse durch die Rundkirche. Dadurch entstand im Norden als Ansatzstück der Altarraum und im Süden die Orgelbühne und das Hauptportal.

Eine Beschreibung der Glasfenster unserer Bruno-Kirche können Sie bei der Forschungsstelle Glasmalerei in Mönchengladbach abrufen, hier im [enternen Link].

von Adresse: zu:


 

Wandbild über dem Eingang der Kirche St. Andreas in KölnBruno I. von Köln, Schutzpatron der St. Bruno Gemeinde zu Soest
Bruno (neu-lateinisch) auch: Brun (eingedeutscht), Name bedeutet: der Braune, der Bär (althochdt.)
Erzbischof von Köln, Erzkanzler des Deutschen Reiches
* im Mai 925 in Deutschland, † 11. Oktober 965 in Reims in Frankreich, Gedenktag katholisch: 11. Oktober

Wandbild über dem Eingang der Kirche St. Andreas in Köln

Bruno war der jüngste Sohn von Kaiser Heinrich I. und seiner Frau Mathilde, Bruder des späteren Kaisers Otto I. und von Geburt an für den geistlichen Stand bestimmt. Seine Ausbildung erhielt er ab 929 in der Domschule von Utrecht, er galt als einer der Gebildetsten des Reiches. Den gerade 14-jährigen holte Bruder Otto zurück an den Hof und machte ihn 940 im Alter von 15 Jahren zum Kanzler des Reiches. 950 wurde Bruno zum Priester geweiht; von 951 bis zu seinem Tod wirkte er auch als Erzkapellan. Der von tiefer Frömmigkeit erfüllte Bruno verbesserte die Ausbildung der Hofgeistlichen, führte die Hofschule zu neuer Blüte und setzte sich ein für die Ausbreitung der Reformen von Gorze, so nachweislich in der großen Abtei Lorsch, deren Leitung er selbst übernahm. 951 begleitete Bruno seinen Bruder Otto nach Italien und stand diesem auch beim Aufstand seines Sohnes Liudolf von Schwaben und seines Schwiegersohnes Konrad von Lothringen treu zur Seite.

953 wurde Bruno auf Wunsch von Otto I. zum Erzbischof von Köln gewählt; schon kurz zuvor hatte Otto ihn zum "Herzog von Lothringen" ernannt, was als Auftrag zur Sicherung der Herrschaft in Lothringen und auch zu militärischen Eingriffen im westfränkischen Reich zu verstehen war. Mit seiner Doppelstellung als Erzbischof und als Reichsfürst vertrat Bruno die Interessen seines königlichen Bruders, band den Klerus eng an das Königtum und leitete damit die Neuorganisation der Reichskirche ein. Sein Mittel dazu war, dass er die Leitung der Domschule selbst in die Hand nahm, hier aus dem ganzen Reichsgebiet begabte Schüler um sich scharte und mit ihnen dann die wichtigsten Bischofsstühle besetzte, damit sie in seinem Sinne wirkten. Bruno war der erste Kölner Erzbischof, der weltliche und geistliche Gewalt gleichermaßen in Händen hielt. Bis zur Säkularisation durch Napoleon 1801 blieben die Erzbischöfe von Köln auch weltliche Regenten. Otto I. wollte das Königtum gegenüber den Interessen der einzelnen Stammesfürsten absichern. Dabei spielte die Kirche eine entscheidende Rolle: frei von partikularen und regionalen, nicht zuletzt auch von familiären Interessen sollten die Bischofe zu Säulen des Reiches werden.

961 salbte Bruno seinen Neffen Otto II. in Aachen zum König. Während Otto I.' Italienfeldzug 961 bis 965 hatte Bruno die Regentschaft im Reich gemeinsam mit dem Bischof von Mainz und scheute auch vor Heereszügen nicht zurück. Bald nach Brunos Tod erzählte man von einer Vision des Klerikers Poppo, wonach Brun wegen seiner "übertriebenen" weltlichen Studien vom höchsten Richter angeklagt, aber von Paulus verteidigt und gerechtfertigt worden sei.
Bruno gründete als Kölner Bischof die Benediktinerabtei St. Pantaleon und die Stifte Groß-St. Martin, St. Andreas und St. Maria im Kapitol, dazu in Soest das Patroklistift. Mit der Gründung des Patroklusstiftes folgte Bruno seinem Anliegen, neben der Verkündigung des Wortes Gottes ein Zentrum der Bildung für die Menschen in dieser Region zu errichten. Er ließ die Kirche St. Andreas neu bauen, erweiterte den Kölner Dom um ein Seitenschiff auf jeder Seite und brachte den Petrusstab - mit dem Maternus
vom Tod auferweckt worden sein soll - und die Petruskette nach Köln.

Auf der HSt. Pantaleon in Kölneimreise von Compiègne, wohin er als Friedensstifter gerufen war, starb Bruno, entkräftet von seinen vielfältigen Aktivitäten. Auf seinen Wunsch hin wurde er in dem von ihm gegründeten Kloster St. Pantaleon in Köln bestattet.

Mönch Ruotger vom Benediktinerkloster St. Pantaleon verfasste 989 Brunos Lebensgeschichte; sie versucht nachzuweisen, dass auch ein Bischof mit großer weltlicher Macht ein frommes Leben wie ein Mönch führen kann.

 

Die Kirche St. Pantaleon in Köln heute

(Text- und Bildquelle: Joachim Schäfer: Artikel Bruno I. von Köln, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon - http://www.heiligenlexikon.de/BiographienB/Brun_von_Koeln.html)

 



Geschichte der St. Bruno-Gemeinde

Wie alles begann
 
Zu Beginn des 20. Jahrhundert wuchs die Zahl der Katholiken in Soest stetig an. Besonders im Soester Süden siedelten vermehrt Familien an. Die seit der Reformation 1531 einzige katholisch gebliebene Pfarrei St. Patrokli konnte die große Zahl von Gläubigen nicht mehr aufnehmen. Planungen im Jahre 1928 thematisierten erstmals den Bau einer Filialkirche im südlichen Bereich der Stadt. Mit dem Kauf eines geeigneten Grundstückes wurden erste Fakten geschaffen. Konkrete architektonische Entwürfe lagen bereits vor, als man seitens des Kirchenvorstandes von St. Patrokli Einwände erhob. Man glaubte zu wissen, dass größere Ansiedlungen eher im Soester Norden als im südlichen Stadtbereich geplant seien. So ließ man die Baupläne einer Filialkirche im Soester Süden zunächst ruhen und verwirklichte lediglich den Bau einer Kleinkinderschule an der Ecke Akazien- und Lindenstraße.

Die Notkapelle 1940
Auch wenn die Kirchenplanungen nicht weiter verfolgt wurden, so gab die Bevölkerung des Soester Südens den Traum von der eigenen Kirche nie auf. Beharrlich sammelte man viele Jahre für das ehrgeizige Projekt Kirchenneubau. Pfingsten 1940 erlebten die Katholiken die überraschende Verwirklichung ihres langgehegten Wunsches.
1. Siegel der Bruno-Gemeinde
Die Nationalsozialisten hatten das Patrokli-Münster zeitweise für Gottesdienste gesperrt mit der fadenscheinigen Begründung, dass keine geeigneten Luftschutzräume für die Gottesdienstteilnehmer vorhanden seien. Wenige Wochen zuvor waren in Soest die ersten Fliegerbomben gefallen. Die Schließung der einzigen katholischen Kirche führte dazu, dass Gottesdienste fortan in privaten Hauskapellen gefeiert wurden. Darüber hinaus nutzte man jeden verfügbaren Raum, so auch die Kleinkinderschule an der Akazien-/Lindenstraße. Der im Kindergarten am Dreifaltigkeits-Sonntag gefeierten ersten Messfeier folgten nun regelmäßige Sonntags-Gottesdienste. An der Wand zum Waschraum der Kinder wurde dazu jedes Mal ein Notaltar aufgestellt. Damit schufen sich die Gläubigen ihre Gotteshausatmosphäre.

Der Kirchenvorstand der St. Patrokli Gemeinde erhielt durch den Weihbischof Baumann aus Paderborn den Auftrag, nun doch die Einrichtung einer Filial-Gemeinde voranzutreiben. Diesem Geheiß folgte das Gremium und mit Urkunde vom 3. Februar 1941 wurde die Pfarr-Vikarie St. Bruno konstituiert. Der erste Pfarrvikar wurde Friedrich Ernst. Er begleitete die ersten Schritte der neuen Gemeinde. Nach dessen Versetzung 1944 folgte ihm Rudolf Unterberg im Amt nach . Der Paderborner Kunstmaler Josef Dominikus fertigte 1941 das erste Siegel für St. Bruno (siehe oben) . Es enthält die Abbildung des Heiligen im romanischen Kunstverständniss vor den Konturen der Kölner Kirche St. Pantaleon.


Die neue Kapelle 1946
alte Bruno-KapelleDer 10. März 1945 wurde zum Schicksalstag für die noch junge Gemeinde. Ihr religiöses Zentrum, die provisorische St. Bruno Kapelle in der Kleinkinderschule, wurde ein Opfer feindlicher Bomben. Nur ein Trümmerhaufen blieb übrig. Aber die Katholiken im Soester Süden gaben nicht auf. Ungeachtet der großen Not, die der Zweite Weltkrieg auch für die Soester Bevölkerung mit sich gebracht hatte, setzte man schon im Mai 1945 zum ersten Spatenstich für eine neue Kirche an. Nur ein Jahr später, im Mai 1946, konnte die neue St. Bruno Kapelle eingeweiht werden.

Auch die folgenden Jahre waren geprägt durch eine rege Bautätigkeit. Im Herbst 1947 konnten die Bauarbeiten zum neuen Pfarrhaus abgeschlossen werden. Im gleichen Jahr entschloss man sich zum Bau eines Pfarrheimes und Kindergartens in unmittelbarer Nachbarschaft der St. Bruno Kirche.

1953 verließ Vikar Rudolf Unterberg Soest und Vikar Karl Nolte lenkte nun die Geschicke der Gemeinde.

Die Pfarrei St. Bruno 1956
Ein Jahr später bedeutete die Übertragung der Vermögensverwaltung von St. Patrokli auf die Vikarie St. Bruno einen ersten Schritt in die gewünschte Selbständigkeit. Zu diesem Zeitpunkt zählte die Gemeinde ca. 2.500 Mitglieder. Die endgültige Eigenständigkeit ließ noch einige Zeit aus sich warten – nach endlos scheinenden langwierigen Verhandlungen wurde 1956 die Pfarrvikarie St. Bruno zur Pfarrei erhoben. Folgender Grenzverlauf war festgelegt worden:

im Stadtbezirk
im Norden – Ringstraße
im Westen – Arnsberger Straße
im Osten – Opmünder Weg
im Süden – die Pfarrei Körbecke

außerhalb des Stadtbezirkes
die Gemeinden Elfsen, Müllingsen, Bergede, Hiddingsen und Lendringsen,

Die neue Kirche entsteht 1960
 
Neubau der Bruno-KircheDie Pfarrei St. Bruno wuchs in den 50er Jahren auf über 4.000 Gläubige an, so dass die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Notkapelle längst nicht mehr allen Katholiken den notwendigen Platz bot.

 

 

 

So nahmen die Christen im Soester Süden wieder einmal den Gedanken an einen Kirchenneubau auf und gründeten im Jahre 1956 einen Kirchbauverein. 

Grundstein der Bruno-KircheDank engagierter Gläubiger wurde in kurzer Zeit der stattliche Betrag von 75.000,00 DM gesammelt, der den Grundstein für den Kirchenneubau bilden sollte. Nach relativ kurzer Bauzeit  entstand die neue Kirche St. Bruno, die im Jahre 1960 feierlich konsekriert wurde. Dadurch wurde der moderne Rundbau, der nach den Plänen des Architekten Aloys Dietrich entstanden war, zum Gotteshaus.
Die inzwischen baufällig gewordene Notkapelle, die in der Nachkriegszeit entstanden war, musste im Jahre 1965 abgerissen werden.

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Die Gemeinde wächst
 
Anfang derAbbild des Brunoschreines 50er Jahre hatte der Bau der Süd-Ost-Siedlung zu großem Bevölkerungszuwachs geführt, der sich auch auf die Zahl der Gemeindemitglieder auswirkte. In den 60er Jahren waren es die Ansiedlungen am Gotlandweg, die Zuwächse für die Gemeinde mit sich brachten. Wichtiger aber als dieses äußere Wachsen der Gemeinde war ihre innere Entwicklung. Der Bau der Kirche hatte dazu geführt, dass der Glaube der Katholiken im Soester Süden ein Zentrum gefunden hatte. Etwa zur gleichen Zeit erweiterte man die St. Bruno Schule um ein Gebäude, um der vermehrten Schülerzahl gerecht werden zu können.

Da sich Gemeindeleben aber nicht nur im Kirchenraum abspielte, wurde bald der Wunsch nach anderen konfessionellen Einrichtungen laut. Ein neuer katholischer Kindergarten innerhalb der Gemeindegrenzen war im Jahre 1964 entstanden. Die Einrichtung wurde 1993 und 1998 durch Erweiterungen den veränderten Bedürfnissen von Kindern angepasst. Die Erweiterung des Pfarrheimes war ein langgehegter Wunsch der unterschiedlichen Gruppierungen und Vereine innerhalb der Kirchenorganisation. Mit der großzügigen Erweiterung 1982 erhielt es sein heutiges Aussehen. Es ist bis in unsere Gegenwart eine wichtige Begegnungsstätte der Gemeinde und ermöglicht eine intensive Nutzung für Bildungsveranstaltungen, Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Aktivitäten der älteren Gemeindemitglieder usw. Die Gemeinde nutzt das Pfarrheim auch für ihre Gemeindefeste, Karnevalsveranstaltungen und die unterschiedlichen Aktivitäten während der alljährlich im Oktober gefeierten St. Bruno Woche.

Pfarrheim St. BrunoIn den 60er Jahren sind durch die Beschlüsse des zweiten Vatikanischen Konzils Veränderungen eingetreten, die das Gemeindeleben sehr bereichert haben. Hier sei insbesondere an die verstärkte Mitarbeit von Laien bei der Gestaltung von Gottesdiensten und ihre Mitwirkung in kirchlichen Gremien erwähnt. In dieser Zeit entstand der Pfarrgemeinderat. Hinzu kamen die Ämter der Kommunionhelfer, Lektoren und Kollektanten. Die Jugend sorgte dafür, dass in der Gestaltung von Gottesdiensten neben dem Bewährten gelegentlich auch neue Formen Einzug hielten.

Im Jahre 1968 verabschiedete die Gemeinde in Dankbarkeit für sein Wirken Pfarrer Karl Nolte in den wohlverdienten Ruhestand. Ihm folgte Herr Pfarrer Werner Bozzetti als Seelsorger in St. Bruno.

Neben diesen großen Entwicklungslinien sind aus den vergangenen Jahrzehnten aber auch eine Fülle von Einzelereignissen erwähnenswert. Durch die Ordnung des Kirchenjahres sind einige Höhepunkte vorgegeben. Die Hochfeste wie die Erstkommunion, die Firmung, die alljährlich im Herbst stattfindende Brunowoche und der Martinszug im November sind wiederkehrende Ereignisse, die die Gemeinde bereichern. Dazu gehören auch die Bibel- und Gebetswochen, die uns mit der evangelischen Johannesgemeinde, die im gleichen Wohngebiet liegt, zusammenführen.

Zu diesen wiederkehrenden Ereignissen gab es noch andere Höhepunkte. Insbesondere sind hier die Primizfeiern zu nennen. St. Bruno ist stolz darauf, dass über viele Jahre immer wieder Neupriester aus ihren Reihen hervorgegangen sind.

Im Jahre 1993 verließ Pfarrer Werner Bozzetti aus gesundheitlichen Gründen die Gemeinde und trat seinen Ruhestand nach 25 arbeitsreichen und fruchtbaren Jahren für die Gemeinde an. Im Juni 1994 begrüßten die Gemeindemitglieder ihren neuen Pfarrer Johannes Insel, der bis 2005 die Seelsorge in der Gemeinde leistete. Auf Grund des zunehmenden Priestermangels wurde mit seinem Ausscheiden der Propst von St. Patrokli gleichzeitig "geborener", also mit dem dortigen Amt verbundener Pfarrer von St. Bruno. Er leistet gemeinsam mit seinem Pastoralteam aus Priestern und Laien die seelsorgerische Arbeit für die Gemeinde.

Heute ist die Katholische Kirchengemeinde St. Bruno fester und lebendiger Bestandteil des Pastoralverbundes Soest.
 
Die Kirchenrenovierung 1995/1996
 
Ein nachwirkendes Ereignis wurde die Kirchenrenovierung, die im Jahre 1995 ihren Anfang nahm und bereits 1996 nach intensiven Arbeiten abgeschlossen werden konnte. Zielsetzung dabei war die neue Ausgestaltung des Chorraumes, dem Weite und Überschaubarkeit verliehen wurden. Neben baulichen Veränderungen erhielt der Kirchenraum eine neue Farbgebung und Beleuchtung. Der so gestaltete Kirchenraum hat sein Gesicht nicht mehr verändert und empfängt den Gläubigen noch heute. Die Großzügigkeit des Chorraumes mit seiner hellen, freundlichen Weite, dessen Eindruck durch die großen farbigen Fensterflächen noch unterstrichen wird, macht den Charakter der St. Bruno Kirche aus. Durchschwungen von den lichtgeprägten Stimmungen empfängt das Gotteshaus seine Besucher und lädt ein zu stillem Gebet und zum Mitfeiern von Gottesdiensten und Andachten.

Die Kirchenrenovierung 2014

Gerüst in der Bruno-KircheNach weiteren 18 Jahren wurde im Jahre 2014 wieder eine erneute Kirchenrenovierung notwendig. Für vier Monate wurde die Kirche geschlossen und die Kirchenbänke in Containern vor der Kirche gelagert. Danach wurde ein Riesengerüst in der Kirche aufgebaut, damit die Maler alle Wände und die Decke neu streichen konnten. Heute erstrahlt das Innere der Brunokirche wieder in frischen neuen Farben.

 

Der auferstande Jesus

 

 

 

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 28. September 2014 konnte die renovierte Bruno-Kirche wieder für alle Gemeindemitglieder geöffnet werden. 

 

 

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Kurz zusammengefasst - Die Geschichte unserer Pfarrei
1928 wurden der Propsteigemeinde die ersten Überlegungen über die Einrichtung einer Filialgemeinde in unserem Wohngebiet begonnen. Bald darauf wurde das Baugelände erworben und zunächst ein Kindergarten gebaut.
1931 konnte bereits ein Kirchbauverein gegründet werden.
1941 errichtete Kapitularvikar Weihbischof Baumann die Pfarrvikarie St. Bruno mit der Ernennung des 1. Pfarrvikars Friedrich Ernst.
1944 wird Pfarrvikar Rudolf Unterberg sein Nachfolger.
1945 zerstören am 10. März Bomben die St. Bruno-Kapelle. Zu einer neuen Kapelle wird bereits am 15. Juni der Grundstein gelegt, und
1946 wird die Kapelle eingeweiht.
1947 ist das Pfarrhaus wieder aufgebaut.
1949 kann der neue Pfarrsaal eingeweiht werden.
1950 wird Georg Berg zum Priester geweiht.
1951 wird der durch Bomben zerstörte Kindergarten eingeweiht.
1953 wird Pfarrvikar Karl Nolte Nachfolger von Pfarrvikar Rudolf Unterberg.
1954 Mit der Übertragung der eigenen Vermögensverwaltung muß zugleich der 1. Kirchenvorstand gewählt werden.
1956 wird die Vikarie zur Pfarrei erhoben. Die Gemeinde wächst auf etwa 4000 Seelen an. Die Pfarrei bemüht sich
1958 intensiv um den Bau einer ausreichenden Kirche.
1960 wird am 4. Juni, am Pfingstfest, die St. Bruno - Kirche durch Erzbischof Dr. Lorenz Jäger geweiht.
1961 wird das Vikariegebäude wieder nutzbar gemacht.
1963 erhält Paul Belda die Priesterweihe.
1964 wird am Walenweg ein Kindergarten gebaut.
1966 ist die Priesterweihe von Hans-Jürgen van der Minde.
1968 wird Pfarrer Karl Nolte aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Sein Nachfolger wird Pfarrer Werner Bozzetti.
1970 verläßt Vikar Tuß die Gemeinde und wird Pfarrer an St. Marien in Lügde. Wolfgang Knust feiert sein Primizamt in St. Bruno.
1973 wird die Kirche renoviert und umgestaltet.
1979 wird mit dem Neubau des Pfarrheimes begonnen.
1985 ist die Priesterweihe von Klaus Teuber.
1986 wird Bernhard Haaken zum Priester geweiht.
1990 erhält Hans-Georg Löffler in der Franziskaner-Kirche in Münster die Priesterweihe.
1991 bekommt Frau Ida Tigges das Bundesverdienstkreuz verliehen. Martin Fornahl wird im Dom zu Paderborn zum Priester geweiht. Am 27. April wird Peter Breuer zum Diakon geweiht.
1993 wird Wolfgang Sudkamp zum Priester geweiht. Nach 25-jährigem priesterlichen Wirkens wird Pfarrer Werner Bozzetti aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt.
1994 ist in Soest das Primizamt von Frank Grunze. Herr Pastor Kudla verläßt die Gemeinde.  Am Samstag, 26. Juni, werden Pfarrer Johannes  Insel und Vikar Heinrich Bolte in die Gemeinde eingeführt.
1995 verläßt Vikar Bolte die Gemeinde. Pastor Siepe tritt seine Nachfolge an.
1996 wird die Renovierung der Kirche mit Umgestaltung des Altarraumes durchgeführt.
1998 wird Adrian Wypadlo zum Priester geweiht. Der Kindergarten wird um einen                    Mehrzweckraum erweitert.
1999 wird die Renovierung des Pfarrheimes durchgeführt. Markus Pohl erhält die Priesterweihe.
2000 wird der Jugendraum im Pfarrheim renoviert.
2001 erfolgt der Umbau des Pfarrhauses.
2002 wird das Pfarrheim verschönert.
2005 Pfarrer Insel wird ins Sauerland versetzt. Die vier katholischen Gemeinden St. Patrokli, Albertus Magnus, Heilig Kreuz und St. Bruno schliessen sich zu einem Pastoralverbund Soest zusammen.
2014 Renovierung der Bruno-Kirche.



 


 

Pfarrvikare und Pfarrer unserer Gemeinde

 
Pfarrvikar Friedrich Ernst 1941 - 1944
Pfarrvikar Rudolf Unterberg 1944 - 1953
Pfarrer Karl Nolte 1953 - 1968
Pfarrer Werner Bozetti 1968 - 1993
Pfarrer Johannes Insel 1994 - 2005

 

 

 

 

 

Vikare unserer Pfarrei
Vikar Tuß 1959 - 1970
Vikar Nußbaum 1970 - 1971
Vikar Blankenheim 1972 - 1977
Vikar Mania 1977 - 1984
Vikar Borowski 1984 - 1986
Vikar Primus 1987 - 1990
Vikar Kudla 1990 - 1994
Vikar Bolte 1994 - 1995
Vikar Siepe 1995 - 1996

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Priester, die aus unserer Gemeinde hervorgegangen sind
Georg Berg 10.08.1950
Paul Belda 25.07.1963
Hans Jürgen van der Minde 22.07.1966
Wolfgang Knust 20.07.1970
Klaus Teuber 19.10.1985
Bernhard Haaken 17.05.1986
Hans Georg Löffler 20.05.1990
Martin Fornahl 20.05.1990
Wolfgang Sudkamp 29.05.1993
Frank Grunze 21.05.1994
Adrian Wypadlo 30.05.1998
Markus Pohl 22.05.1999

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotos aus der Geschichte unserer Pfarrei
   
Der GrundsteinGrundstein der Bruno-Kirche
   

 

 

 

Die GrundsteinlegungGrundsteinlegung der Bruno-Kirche
   

 

 

 

Das RichtfestRichtfest der Bruno-Kirche
   

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirchenrenovierung - Teil 1Kirchenrenovierung Bruno-Kirche
   

 

 

 

 

 

Die Kirchenrenovierung - Teil 2Altarweihe nach der Kirchenrenovierung der Bruno-Kirche

 

 

 

 

 

 

Die Kirchenrenovierung - Teil 3Hochamt mit Kardinal Meissner bei der Altarweihe
   

 

 

 

 

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Impressionen aus der Bruno-Kirche

Inneres der Bruno-Kirche

Altarbild "Der erstandene Christus"Maria mit dem Jesuskind

Rundgang mit den bunten Fenstern des Kreuzweges

 

Seitenkapelle für Andachten
der Tabernakel und das Ambo
der Taufstein
Innenraum der Bruno-Kirche

 

 

Priester vom Dienst

Krankentelefon

Wort Gottes

Impuls für den Tag

Schriftlesung, Gedenktage, geistlicher Impuls für den Tag

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