St. PatrokliDombauverein hat insgesamt seit Gründung über 120 000 € ausgekehrt

Rüdiger Winrich, Friedrich Siedler07.07.2013 Soest. Die Preisgelder für den Ideenwettbewerb „ Wie verpacke ich, was mir heilig ist“ werden komplett von der Soester SPARDA-Bank übernommen. Dies konnte Vereinsvorsitzender Friedrich G. Siedler im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des St. PatrokliDombauVereins berichten. Filalleiter Rüdiger Winrich hatte unlängst die Zusage über 5250 € gegeben.

Der Ideenwettbewerb war ausgerufen worden vom St. Patrokli DomBauVerein in Abstimmung mit der Propsteigemeinde St. Patrokli sowie in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Paderborn und mit Unterstützung der Stadt Soest. Dabei geht es um die Frage, wie heute, 700 Jahre nach Beauftragung des Schreins im Soester Patrokli Dom ein Behältnis aussehen könnte, in dem Dinge aufbewahrt werden, die einem wichtig oder sogar heilig sind.

Der St. PatrokliDombauVerein hat derzeit 156 Mitglieder, verfügt über einen Kontostand von rund 45.000 Euro und hat seit seiner Gründung im Jahre 2004 insgesamt mehr als 121.000 € an die St. Patrokli Gemeinde zur Erhaltung und Renovierung des Kirchengebäudes überwiesen, auch in 2013 will die Gemeinde wieder zweckgebundene Mittel abrufen, und zwar in Höhe von 16.700 €, im Vorjahr waren es immerhin 21.000 €. Das Geld wurde verwendet für die Anschaffung der Rollregalanlage im neuen Archiv unterhalb der Propstei.

Die Vereinsmitglieder blickten in der Versammlung noch einmal zurück auf die jüngste Kulturfahr nach Essen und ließ sich von Klaus Schulze kurz über den laufenden Ideenwettbewerb ins Bild setzen. Von insgesamt fast 50 Bewerbern aus dem In- und Ausland können nur 20 teilnehmen, 5 davon waren gesetzt, weitere 15 wurden ausgelost. Die Jury tagt im September, dann werden auch die Wettbewerbssieger vorgestellt.