Losverfahren hat entschieden – Beiträge kommen aus der Region, aus Österreich und Berlin
23.04.2013 - Soest. Nachdem über 40 Anmeldungen für den Wettbewerb Motto „Wie verpacke ich, was mir heilig ist…?“ beim St. Patrokli DomBauVerein Soest eingegangen sind, mussten die zugelassenen 15 Teilnehmer nun ausgelost werden.

Diese 15 Bewerber aus dem In- und Ausland haben neben den fünf gesetzten Wettbewerbsteilnehmern bis zum 22. August Zeit, Ihre Ideen beim Dombauverein einzureichen. Zuvor gibt es noch eine Frist bis zum 21. Mai, in der der Verein offene Fragen beantwortet. „Ich bin doch sehr angenehm überrascht, dass wir sowohl aus dem regionalen Umfeld, aber auch aus Berlin und Saarbrücken und sogar aus Österreich Bewerbungen bekamen“, bewertet Friedrich G. Siedler, 1. Vorsitzender des St. Patrokli DomBauVereins den Auftakt des Wettbewerbs.
Die weiteren 15 Teilnehmer sind: Malte Lück (Köln), Jan Thomas, (Halle/Saale), Nikodemus Löffl (Wartenberg) Andreas Wolf (Mannheim), Clemens Teichmann (Schotten), Jörn Neumann & Michael Lönne (Paderborn), Barbara Schmitz-Becker (Nettetal), Jan Brand (Frankfurt), Robert Pasitka (Warstein), Andreas Sagmeister (Raab, Österreich), Klaus Becker (Anröchte-Klieve), Detlef Hüßing & Sonia Peters (Berlin), Michael Winkelmann (Möhnesee), Theresa Thiering (Köln), Stefan Schausten (Essen).

Zur Teilnahme direkt eingeladen waren die Künstler
- Michael Düchting, Soest
- Lutz Fritsch, Köln
- Alfons Holtgreve, Warburg
- Kord Winter, Soest
- Leo Zogmayer, Wien

Das 700. Jubiläum der Auftragsvergabe für den Originalschrein ist für den St. PatrokliDombauVerein Soest e.V. Anlass, einen Ideenwettbewerb unter Kunstschaffenden auszuloben, der der Frage nachgeht, wie ein Reliquienschrein im Sinne eines Aufbewahrungsgefäßes für etwas unermesslich Wertvolles, etwas Heiliges wohl im 21. Jahrhundert aussehen würde, ohne dass eine reale Umsetzung beabsichtigt ist.

Mitte März hatte der St. PatrokliDombauVerein Soest e.V einen Ideenwettbewerb über die Gestaltung eines Reliquien-Schreins gestartet. Mit dieser scheinbar völlig aus der Zeit gefallenen Initiative möchte der Verein, dessen Hauptaufgabe es ist, das Wahrzeichen Westfalens, nämlich den 1000jährigen Patrokli-Dom in Soest zu erhalten, zum Nachdenken und zum Kreativwerden anregen. „An eine Realisierung so eines Schreins ist natürlich nicht gedacht. Wir wollen aber Kunstschaffende ansprechen und anspornen, sich dazu Gedanken zu machen“, so Friedrich G. Siedler bei der Auslobung des Wettbewerbs. Der Wettbewerb ist dotiert mit einem Preisgeld von insgesamt 5200 €; die Ideen sollen später im Soester Museum des St. Patrokli-Domes präsentiert werden.