Pastoralverbund Soest

Der Domchor feiert am 4.2.2017 als weltlichen Höhepunkt des Chorjahres sein 131. Stiftungsfest im Blauen Saal...

Der Domchor lud ein zum geselligen Ereignis im festlich geschmückten Blauen Saal und zahlreich kamen die Gäste. Sie erwartete ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“.

Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorsitzenden Werner Daubach, moderierte Philipp Sonntag, in bewährter launiger Weise den Abend und lud den gastgebenden Domchor auf die Bühne.

Dieser zeigte wieder mal, dass er nicht nur Kirchenmusik bewältigen, sondern auch spritzige, weltliche Musik zu Gehör bringen kann.(„Jäger und Kuckuck“, „Wenn ich ein Vöglein wär“, „Die Gedanken sind frei“).

Danach bot der Soester Männerchor Concordia mit dynamischer Kraft drei beliebte und bekannte Stücke („Über den Wolken“, „Flieger-Marsch“, „My Way“.) Beide Chöre wurden von Stefan Madrzak, der für den erkrankten Concordia Dirigenten einsprang, dirigiert, souverän und akkurat begleitet von Lorenz Schönle am Klavier.

Der Jugendchor zusammen mit dem Chor der Firmlinge, am Klavier begleitet und dirigiert von Stefan Madrzak, warf einen kritischen Blick auf die Dinge zwischen Himmel und Erde mit dem Earth-Song von Michael Jackson und wusste auch den Schöpfer aller Dinge zu benennen („I want to praise You, Lord“).

Als Überraschung des Abends trat die junge, erst 15-jährige Marah Heinrich auf. Sie trug virtuos am Flügel ihr Wettbewerbsprogramm von „Jugend musiziert“ vor und begeisterte den Saal mit Stücken von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Ginestra. Alle Zuhörer waren sich einig, dass sie noch viel von dieser jungen Musikerin hören werden.

Der Moderator Philipp Sonntag nahm die Zuhörer weiterhin mit auf die Reise durch das Programm und leitete witzig in den unterhaltsamen Teil des Abends mit dem Bauchredner Egbert Brede ein. Dieser war über sein Publikum gut informiert und trug nicht nur mit seiner Puppe Lilly irdische Späße aus dem Bauch vor, er konnte auch zwei jungen willigen Domchorsängern seine Stimme leihen.

Die Chorgemeinschaft und die Gästeschar freute sich anschließend auf Unterhaltung und Tanz mit dem DJ Martin Buxot.

Ein weiterer Höhepunkt um Mitternacht war der von den Männerstimmen intonierte „Rüdesheimer“. Die nachrückende Generation der Domchorfamilie sorgte für das leibliche Wohl und probte schon mal im Foyer die neuesten Tanzschritte, und die jungen Herren von der Theke stellten sich zum „Rüdesheimer Traditionslied dazu. Dem Domchor und seinen Organisatoren ist es wieder mal gelungen, zum weltlichen Höhepunkt des Chorjahres, einen eindrucksvollen Abend zu bescheren.
Gudrun Wittke 5.2.2017

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